Etwas zum Nachdenken für jeden Hundehalter

Ich fragte den Hund - Wer bist du?

 

Und der Hund sprach:

Ich?... Oh, ich bin der, der irgendwie ganz plötzlich als Wunsch in dir entstanden ist. Der Wunsch in dir "einen Hund zu haben".

Das hat dich bewogen zu reisen, wohin auch immer, um dir kleine Welpen anzusehen, die so niedlich und süss sind.

 

Ich fragte: Und? Ist das so schlimm?

 

Der Hund sprach: Nein, eigentlich nicht, denn dadurch bekomme ich ja ein neues Zuhause.

 

Dann sah ich jedoch, dass der Hund nach seiner Antwort nachdenklich wurde ob seiner Worte, Gedanken, Ängste und Sorgen.

 

Ich fragte: Was bedrückt dich bei deiner Antwort?

 

Und der Hund schaute mir tief in meine Augen...vollkommen frei von Nebendingen...es war einfach nur seine Seele, die sich öffnete, ohne dass ich es zunächst erkannte.

 

Und der Hund sprach zu mir: Lieber Mensch - warum...willst du mich haben?

Bist du denn bereit, dich auf mein Wesen einzulassen?

Bereit, Dich selbst rauszunehmen mit deinen Wünschen?

 

Bist du denn bereit, dich auf MICH einzustellen?

Dein eigenes Leben neu zu sortieren, anzupassen?

Zu den Dingen in der Welt, die ICH brauche, in deiner aber einer mir vollkommen fremden Welt?

 

Um treu an deiner Seite zu sein, weil ich - DICH annehme?

Als mir Sicherheit gebende und tief vertraute Person?

Als fremdes Wesen - aus einer für mich anderen Welt?

 

Oder bist du ein Mensch, der mich "nicht sieht" in meiner so liebevollen Seele?

Der "Funktion" sucht ... was ich zu tun habe um zu gefallen?

Der sich nur darstellen will, um für SICH zu sagen: Ich habe einen Hund an meiner Seite?

 

Ich selbst dachte nach, was mir diese Worte als Botschaft sagen sollten.

Es war ja kein Angriff auf meine Seele, es war eine Berührung fremder Welten, die aufeinander treffen.

 

Da wurde mir etwas bewusst:

Ich wollte einen Hund...ja...aber warum?

 

Sollte er mein eigenes Freiheitsgefühl "bedienen"?

Ich als Indianer und er als mein tiefer Freund (Wolf-Natur)... an meiner Seite?

Und was, wenn er nicht so ist, wie ich ihn mir wünsche?

Nur um mich zu bedienen in meinen Wünschen?

 

Und der Hund sprach zu mir - mitten in diese Gedanken:

Löse dich vom erwartendem "Muss" (Funktion) in dir selbst ... die dir Angst macht.

 

Erkenne einfach mich, in meiner Seele ... hilf mir.

Sei an meiner Seite in deiner MIR unbekannten Welt, verstehe meine Ängste und Sorgen und auch mein pöbeliges Verhalten ab und an - denn es ist nicht nur meine Angst, nicht verstanden zu werden - in deiner Welt.

Sondern um "gesehen" zu werden, damit ich vertraut überleben kann.

 

Lass uns beide zusammen finden, lass mich deine Welt kennen lernen und gib mir dazu bitte Zeit!

Aber LERNE auch MEINE Gedankenwelt kennen, um zu verstehen.

 

Lass uns "kommunizieren" ... ihr sagt dazu "reden" ... aber wo soll ich denn landen - wenn du nicht meine Sprache kennst?

 

Wirst du... wirst du dich lösen von deinen Wünschen der "Funktion", wirst du dich einlassen darauf, was ich brauche?

 

Wirst du verstehen, dass ich anders denke ohne dich dabei verletzen zu wollen, weil es einfach in meinen Genen ist?

 

WIRST DU...MICH VERSTEHEN?

 

Wenn WIR das schaffen, dann bin ich angekommen,

in deiner Welt, im tiefen Vertrauen zu dir, in der Sicherheit.

 

Mit all meinen Ängsten, angekommen im VERSTANDEN SEIN ... und in voller Liebe zu dir.

 

Dann schlafe ich, gebe mich ab, entspanne mich, weil ich weiss, dass es dich da draussen gibt.

 

Dich, der mich bewacht, dem ich vollkommen vertrauen kann und dem ich mich anvertraue.

 

Es ist ein langer Weg für uns, aber:

 

Wenn ich in deiner Welt keine Ängste haben muss, wenn ich mit dir sprechen kann, weil du mich verstehst...

DANN ... aber nur dann ... werde ich schlafen können, mein ganzes Leben an dich abgeben...

weil ich weiss, und fühle,

dass ich bei DIR sicher bin - und verstanden werde.

 

Text: Uwe Türbsch

 

 

 

 

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