Eine spannende und intensive Zeit

Die 4. Läufigkeit von Inari neigt sich dem Ende zu und wir dürfen auf eine spannende und intensive Zeit zurückblicken.

 

Wir danken allen Interessenten, Fachpersonen, Freunden und unserer Familie für die Unterstützung und für das Verständnis.

 

Es ist zu keinem erfolgreichen Deckakt gekommen. Anstatt traurig darüber zu sein, sind wir aber äusserst dankbar für dieses wundervolle Erlebnis, das wir mit unseren Hunden gemeinsam erleben durften. Wenn Sie wissen möchten warum, lesen Sie gerne weiter...

 

 

 

 

Nicht immer läuft alles nach Plan in der Natur, was wir schon an Inari's verändertem "Zeitplan" feststellen durften. Wir erwarteten ihre Läufigkeit Ende Februar, sie hat dann aber gemeint, es reicht auch längstens erst Anfang April läufig zu werden. Die ersten zwei Wochen waren erfüllt von Flirt's zwischen Inari und Santtu, ihr liebevoller Umgang miteinander hat unsere Herzen berührt und uns sehr zuversichtlich gestimmt, dass die beiden einander wirklich mögen. Die sogenannte Standhitze hat dieses mal auch drei Tage später eingesetzt als bisher und unsere Hunde haben diese Zeit wirklich wunderbar gemeistert. Wer schon einmal einen liebeskranken Rüden erlebt hat, weiss wovon wir sprechen ;-)

 

Nun, viele Züchter würden niemals einen unerfahrenen Rüden mit einer unerfahrenen Hündin versuchen zu verpaaren. Beide wissen nicht, wie das Ganze eigentlich "funktioniert", sind vielleicht unsicher und die vielen Versuche bleiben oft erfolglos. Wir haben dies ja bereits letzten Sommer erlebt, da war Inari einfach noch nicht reif genug dafür. Ein erfahrener Rüde hätte sie damals vielleicht gedeckt. Wir sind froh, ist das nicht passiert, denn Inari brauchte definitiv noch Entwicklungszeit.

 

Uns ist es ja, wie man unserer Homepage allgemein entnehmen kann, äusserst wichtig, dass alles sehr natürlich abläuft, dazu gehört auch, dass unsere Hunde sich entwickeln dürfen. Das heisst wiederum auch, dass sie lernen dürfen, wie sie mit ihren Hormonen umgehen, wie sie ihre Instinkte einsetzen können und miteinander interagieren in dieser Zeit. Diese nun zweite Läufigkeit, bei der wir die Hunde nicht trennten, hat uns allen viel Erkenntnis gebracht. Im Gegensatz zu letztem Sommer haben Inari und Santtu uns dieses Mal ganz klar gezeigt, dass sei beide bereit sind. Sie haben viele Versuche unternommen, aber es hat nie ganz gereicht - bisschen Nervosität, bisschen Zappelei und irgendwann dann auch Erschöpfung und schon passiert die sogenannte "natürlichste Sache der Welt" eben nicht einfach so. Und wir finden: das ist gut so!

 

Unsere Zuchtstätte ist aus dem Wunsch entstanden, Welpen von Inari und Santtu aufziehen zu dürfen. Dieser Wunsch steht bei uns im Vordergrund. Unsere Hunde kennen sich sehr gut, sie sind sich vertraut, leben zusammen und wie wir dieses Mal feststellen durften, sie möchten den Deckakt miteinander vollziehen. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Unsere Hündin darf sich von dem Rüden decken lassen, den sie kennt und akzeptiert (in Fachkreisen spricht man von Duldung). Unsere Hunde können während der ganzen Läufigkeit ihr "Vorspiel" abhalten, sie stimmen sich aufeinander ein und in unserem Falle, lernen zwei unerfahrene Hunde auf natürliche Weise, wie sie mit dem Ganzen umgehen.

 

Inari und Santtu haben uns gezeigt, dass sie beide sich seit letzten Sommer entwickelt haben. Auch dieses Mal haben unsere beiden Lieben und auch wir Zweibeiner wieder viele Erfahrungen gemacht und wir sind überzeugt, dass dies alles dazu beiträgt, dass unser Wunsch sich früher oder später erfüllen wird. Inari wird diesen Sommer erst 3 jährig, somit eigentlich auch erst richtig erwachsen, und sie wird bis zur nächsten Läufigkeit noch mehr Selbstsicherheit entwickeln - einerseits durch eben jenes "Erwachsenwerden" und andererseits durch unsere achtsame Begleitung.

 

Wir sind dankbar und auch ehrfürchtig, dass wir diese Zeit gemeinsam mit unseren Hunden erleben dürfen. Das ganze Liebesspiel, das eben mehr ist als "nur" der Deckakt, die Entwicklung ihrer Persönlichkeiten und die Festigung unserer Bindung durch das gemeinsame Erleben und das Vertrauen zwischen uns allen, welches noch mehr gestärkt wurde - es lässt unsere Achtung, unseren Respekt und unsere Liebe gegenüber diesen wundervollen Lebewesen noch mehr wachsen.

 

Wir freuen uns, wenn Sie uns auch weiterhin auf unserem Weg begleiten. Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

 

Yvonne & Philippe mit Inari & Santtu

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Fuchs reinhard (Montag, 23 April 2018 15:30)

    Hallo Zusammen,
    ein wunderschöner Bericht, macht mich sehr Stolz !
    Schön das Inari und Santtu das auf die natürlichste Art erleben dürfen !
    Wenn die Beiden so weiter machen, wird es das nächste Mal
    bestimmt klappen !!!!

  • #2

    Marco Perroulaz (Montag, 23 April 2018 15:46)

    Vielen Dank für diesen einfühlsamen Bericht. So erzerwärmend wie ihr damit umgeht! Wir wünschen euch vor allem alles Liebe und Gute für die weitere Entwicklung dieser Liebesgeschichte.

Kontakt

LAPINSIELUN KENNEL

Yvonne Fuchs & Philippe Müller

Einhalten 37A

CH - 3156 Riffenmatt

 

Tel: +41 31 735 53 33

 

info(@)lapinsielun.ch

Schreiben Sie uns!

Bitte den Code eingeben:

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

Wir freuen uns, wenn Sie unsere Seite auf Facebook teilen und liken!